Cases und Trends im Klinikmarketing I Wichtig & aktuell

Corporate Wording: Hat Ihre Klinik eine eigene Sprache gefunden?

Dass es auch für Kliniken Sinn macht, strategisches Marketing zu betreiben, ist heute für die meisten Häuser keine Frage mehr. Corporate Identity heißt das Zauberwort – ein einheitlicher Markenauftritt und ein verbindliches Leitbild sind unabdingbar. Das Corporate Design – Farben, Schriften, Bildwelten und natürlich das Logo – sind dabei wichtige Bestandteile. Ebenso das Corporate Behaviour, das die Werte des Unternehmens und ihre Umsetzung in der täglichen Arbeit definiert. Ein Aspekt allerdings wird in der Gesamtstrategie noch häufig stiefmütterlich behandelt: das Corporate Wording.

Hier geht es um einen einheitlichen Stil, eine konsequente Tonalität von Texten. Und zwar von allen Texten, mit denen die Klinik kommuniziert, angefangen von der Website über Flyer bis hin zur Korrespondenz. Eine faktisch und emotional perfekt gestaltete Infobroschüre zusammen mit einem sehr behördlich klingenden Begleitbrief – das irritiert. Und von einer schlecht getexteten Website wird schlimmstenfalls sogar auf eine mindere medizinische Qualität des Leistungsspektrums geschlossen.

Es lohnt sich also für eine Klinik, ihre Sprache zu definieren. Dazu müssen Regelungen gefunden werden für die Ansprache und Grußformeln, Dos und Don'ts bei der Wortwahl, einheitliche Begrifflichkeiten und Schreibweisen, auch Abkürzungen, und nicht zuletzt eine klare Entscheidung, wie man eine gendergerechte Sprache umsetzen möchte. Idealerweise werden diese Richtlinien – ähnlich wie das Corporate Design – in einem Booklet zusammengefasst, das für jede/n Mitarbeiter*in verbindlich ist.

Die Strategie „Corporate Wording®“ wurde übrigens von dem Fachbuchautor Hans-Peter Förster entwickelt. Er hat sich den Begriff 1995 international schützen lassen.

Praxisbeispiel I Herbst 2021

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